Irritierender Sarkozy

Es gibt sehr vieles, das mir an der Schweiz gut gefällt. Und in letzter Zeit achte ich mehr darauf als sonst, da ich Material zusammentragen muss für eine 1. August-Rede (wäre eine gute Uebung für alle hierzulande, mal eine 1. August-Rede halten zu müssen). Besonders gefällt mir an der Schweiz die politische Gradlinigkeit. Die Linken politisieren links, die Rechten politisieren rechts, mal von Ausnahmen abgesehen. Auffallen tut mir das, wenn ich westwärts blicke. Da irritiert einiges. Die Franzosen haben einen Bürgerlichen gewählt, den Herrn Sarkozy. Doch wie gebärdet er sich? Heute lese ich in der Neuen Zürcher Zeitung, er wolle der europäischen Notenbank dreinreden damit der Eurokurs sinke und die Exporte angekurbelt würden. Und er wolle Staatsschulden machen um die Wirtschaft zu beleben bis etwa ins Jahr 2010. Schon von früher wissen wir, dass er den Staat aktiv werden lässt, um Firmen aus dem Ausland zu verhindern, Firmen in Frankreich zu kaufen. Lauter Postulate des Etatismus. Da lobe ich mir die Schweiz: Hier herrscht klare Trennung zwischen Staat und Notenbank, die Verschuldung zu dämmen ist ein klares Kernanliegen der Politik und Heimatschutz für Schweizer Firmen betreibt man auch keinen. Alles gute Voraussetzungen für einen fitten Standort  der Zukunft. sarkozy.jpg

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